Das
StrömAtelier
verabschiedet sich...
Dankeschön und auf Wiedersehen!

Christa Seibert
Jin Shin Jyutsu, Qigong & mehr
Durch die Verlagerung unserer Tätigkeitsfelder und unserer Wirkungsstätten verabschieden wir uns mit Erinnerungen und Empfindungen der Dankbarkeit von unserem geliebten StrömAtelier und wünschen unseren treuen Klientinnen und Klienten alles Gute und viel Harmonie auf ihrem weiteren Weg! - Aus der Welt sind wir deshalb aber nicht. Christa bietet ihr großes Spektrum an therapeutischen Mitteln weiter auch als Online-Service (oder andernorts) an unter:

Jon Michael Winkler
Jin Shin Jyutsu & mehr
Für meinen Teil bin ich mich am Neuorientieren und werde auf unbestimmte Zeit nicht mehr praktizieren. Im Augenblick liegt mein Schwerpunkt auf Recherche von komplementären Material und Methoden zum Jin Shin Jyutsu und der Erarbeitung von entsprechenden Publikationen hierzu. Hinweise werde ich nach der Sommerpause auf der untenstehenden Homepage geben. Unter der Rubrik "über uns" finden Sie weiter- hin die Daten zur Kontaktaufnahme. Herzliche Grüße

Was ist Jin Shin Jyutsu?
"Durch Jin Shin Jyutsu werden wir uns der Tatsache bewusst, dass wir alles, was wir zu Harmonie und Gleichgewicht in Körper, Geist, Seele, Gefühlen und Verdauung brauchen, innerlich SELBST besitzen."
Mary Burmeister, Selbsthilfebuch 1
Wie viele andere traditionelle Philosophien in Asien (wie auch anderer Teile der Welt) geht das Jin Shin Jyutsu davon aus, dass neben dem sichtbaren und greifbaren Körper mit seinen anatomischen Gegebenheiten, dieser auch von einer speziellen Energie durchströmt wird. Solange diese „Lebens-energie“ durch bestimmte Bahnen („Meridiane“) fließt, ist der Organismus im Gleichgewicht und harmonisch ausgerichtet. Durch äußere wie innere Faktoren kann er aber aus der Balance geraten, die sog. „Sicherheitsenergieschlösser“ blockieren, ähnlich wie Sicherungen in einem Stromnetz, um weitere Schäden durch Überspannung abzuwenden. Dadurch verlässt der Strom der Lebensenergie an dieser Stelle allerdings seinen ursprünglichen Weg und weicht auf andere aus, was zu neuen Belastungen und Beschwerden führen kann. Durch das Auflegen der Finger oder Hände auf besagte blockierte Sicherheitsschlösser können sich diese wieder öffnen. Die so aktivierten Selbstheilungskräfte des/der Behandelten lassen so dem Fluss der Lebensenergie auf der ihm vorbestimmten Bahn wieder freien Lauf. Die natürliche Ordnung kann sich wieder herstellen.
Woher kommt Jin Shin Jyutsu?
"JIN SHIN JYUTSU ist wirklich die Kunst des Glücklichseins, die Kunst der Langlebigkeit und die Kunst der Güte. Es ist die Kunst des Schöpfers für MICH ganz persönlich, die Kunst MICH SELBST KENNEN (mir helfen) ZU LERNEN." Mary Burmeister, Selbsthilfebuch 1
Jiro Murai (1886-1960) entstammte einer japanischen Ärztefamilie. 1912, während der Endphase einer lebensbedrohlichen Krankheit, entdeckte er die heilsame Wirkung der Mudras (spezielle Fingerhaltungen bei Meditationen) für sich und überlebte entgegen allen ärztlichen Vorhersagen. Damals gelobte er, den Ursachen auf den Grund zu gehen und begann mit der Erforschung dessen, was er später „Jin Shin Jyutsu“ nannte, die „Kunst des Schöpfers durch den mitfühlenden, wissenden Menschen“. Seine Heilungserfolge sprachen sich allmählich herum und so befahl ihn der japanische Kaiser bald zu sich, um ihn, seine Familie und dem Hof nahe stehende Personen zu behandeln. Der höchstzufriedene Tenno gewährte Murai daraufhin als Entlohnung für seine Dienste den gewünschten freien Zugang zur kaiserlichen Bibliothek, um dort die alten Schriften studieren zu können. Im „Kojiki“, dem „Buch der alten Dinge“, dem ältesten Buch der japanischen Literatur (712 n.u.Z.), fand er schließlich in verschlüsselter Form das, was die Grundlagen dieser von ihm wiederentdeckten Harmonisierungskunst ausmacht, welcher er fast 50 Jahre seines Lebens gewidmet hat.
Mary Burmeister (1918-2008) wurde als Mariko Iino, Tochter japanischer Eltern in den USA geboren. In den vierziger Jahren ging sie auf der Suche nach ihren kulturellen Wurzeln nach Japan, wo sie Diplomatie studierte und sich ihren Aufenthalt als Übersetzerin finanzierte. Sie lernte Jiro Murai bei einem Vortrag kennen, welcher seinerseits von der tüchtigen, intelligenten Frau schon gehört hatte. Er bot ihr an, ein Geschenk von ihm nach Amerika mitzunehmen und ob sie es annehmen wolle. Ohne genau zu wissen, was sie erwartete, stimmte sie zu und wurde so seine Schülerin – 7 Jahre in Japan und weitere 5 durch Briefkontakt in den USA. Mary studierte eifrig das Gelernte weiter und „übersetzte“ die Lehre Murais aus der japanischen Bildwelt in die Begrifflichkeiten und Vorstellungen des Westens, bevor sie es als Nachbarschaftshilfe anwendete, die ihr einen regen, ständig wachsenden Zulauf bescherte, bis sie schließlich in Scottsdale, Arizona ihr erstes Büro einrichtete. Dieses entwickelte sich zur Weltzentrale des Jin Shin Jyutsu und zog bald Schüler:innen aus den Staaten, Europa und dem Rest der Welt an.